Beurkundungen, Verträge und Vollmachten – unsere Leistungen

Beurkundungen und Beglaubigungen

Beurkundungen und Beglaubigungen zählen zu den Hauptaufgaben des Notars. Die Echtheit der Unterschrift einer Person und die Echtheit von Urkunden spielen im Rechtsverkehr eine große Rolle.

  • Beglaubigung von Unterschriften (Legalisierungen)
  • Beglaubigung von Kopien/Abschriften (Vidimierungen)
  • Notariatsakte und notarielle Protokolle (Beurkundung von Rechtsgeschäften und rechtserheblichen Tatsachen)
  • Lebenszeugnisse

Wir kümmern uns um Ihre notariellen Angelegenheiten – Beurkundungen, Verträge und Vollmachten in Graz – Dr. Fehrenkampf

Verträge und Immobilien

Der Notar ist ein unparteiischer Vertragserrichter, das heißt er muss alle Vertragsparteien gleich behandeln und einvernehmlich mit allen Beteiligten auf die bestmögliche Lösung hinwirken.

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Erben und Verschenken

Der Notar ist aufgrund seiner Tätigkeit als Gerichtskommissär Spezialist in erbrechtlichen Belangen. Der Notar stellt außerdem sicher, dass Ihr letzter Wille den gesetzlichen Anforderungen der Gültigkeit entspricht und hilft Ihnen, Ihren letzten Willen nach Ihren Wünschen zu gestalten.

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Vollmacht und Vorsorgevollmacht

Durch eine Vollmacht erhält jemand die Ermächtigung, im Namen des Vollmachtgebers zu handeln. Sie kann beliebigen Inhaltes sein. Zum Beispiel: allgemeine Vollmacht, Spezialvollmacht, Bankvollmacht etc.

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Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger

Die Verfügungsberechtigung der nächsten Angehörigen umfasst das laufende Einkommen und die pflegebezogenen Leistungen der vertretenen Person insoweit, als dies zur Besorgung der Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens und zur Deckung des Pflegebedarfs erforderlich ist.

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Verträge und Immobilien


Der Notar ist ein unparteiischer Vertragserrichter, das heißt er muss alle Vertragsparteien gleich behandeln und einvernehmlich mit allen Beteiligten auf die bestmögliche Lösung hinwirken.Ob Haus, Wohnung, Grundstück, Baurecht oder Superädifikat – Ihr Notar unterstützt Sie in allen Angelegenheiten rund um Immobilien. Durch das Angebot des Notars als objektivem, umfassendem und unparteiischem Berater bei der Vertragsgestaltung, Treuhandschaft und grundbücherlichen Durchführung wird eine rasche Abwicklung gefördert.

  • Kauf-, Tausch-, Schenkungs-, Übergabs-, Realteilungs-, Wohnungseigentums-, Dienstbarkeits-, Bauträgerverträge
  • Miet- und Pachtverträge
  • Gesellschaftsverträge
  • Vergleiche, Anerkenntnisse
  • Anbotlegung
  • Belastungs- und Veräußerungsverbot
  • Benützungsregelungen
  • Einholung von grundverkehrsbehördlichen Genehmigungen
  • Sicherungsgeschäfte (Pfandbestellungen, Bürgschaften und Wechsel)
  • Einblick und Eintragung in das Grundbuch
  • Formulieren des Vertragstextes
  • Beurkundung der Vertragsunterzeichnung
  • Treuhändige Verwaltung des Kaufpreises
  • Information und Beratung bezüglich Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen sowie Parzellierungen
  • Beratung und Ansuchen für Wohnbauförderung
  • Steuerliche Beratung
  • Vorkaufsrecht, Belastungs- und Veräußerungsverbot
  • Leibrente, Fruchtgenussrecht, Wohnrecht
  • Pfandrechtseintragungen

Erben und Verschenken


Der Notar ist aufgrund seiner Tätigkeit als Gerichtskommissär Spezialist in erbrechtlichen Belangen. Der Notar stellt außerdem sicher, dass Ihr letzter Wille den gesetzlichen Anforderungen der Gültigkeit entspricht und hilft Ihnen, Ihren letzten Willen nach Ihren Wünschen zu gestalten. Er informiert über Personen, die man bedenken muss, über Enterbung, Vermächtnis, Schenkung und Schenkung auf den Todesfall, Erbvertrag, Erb- und Pflichtteilsverzichtsvertrag, Übergabsvertrag, Belastungs- und Veräußerungsverbote, Wohnrecht, Fruchtgenussrecht, Leibrente etc. Vor allem um spätere Erbrechtsstreitigkeiten zu vermeiden, sollte man bereits vor seinem Tode eine entsprechende Regelung treffen. Der Notar ist dabei behilflich, die Erbfolge und die Verteilung des Nachlassvermögens bereits zu Lebzeiten zu regeln. Jedes Testament, welches beim Notar hinterlegt ist, muss im elektronischen Österreichischen Zentralen Testamentsregister registriert werden. Dies stellt die Auffindbarkeit absolut sicher.

Was ist der Unterschied zwischen einer Schenkung und einer Übergabe? Im Gegensatz zur Schenkung ist bei der Übergabe eine Gegenleistung ausbedungen. Dies kann etwa ein Wohnrecht zur Absicherung des bisherigen Eigentümers und vieles mehr sein.

Vollmacht und Vorsorgevollmacht


Durch eine Vollmacht erhält jemand die Ermächtigung, im Namen des Vollmachtgebers zu handeln. Sie kann beliebigen Inhaltes sein. Zum Beispiel: allgemeine Vollmacht, Spezialvollmacht, Bankvollmacht etc.

Die Vorsorgevollmacht ist nach Gesetzeswortlaut eine Vollmacht, die nach ihrem Inhalt dann wirksam werden soll, wenn der Vollmachtgeber die zur Besorgung der anvertrauten Angelegenheiten erforderliche Geschäftsfähigkeit oder Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder seine Äußerungsfähigkeit verliert.

Die Vorsorgevollmacht ermöglicht es geistig gesunden Personen, eine Person ihres Vertrauens zu bestimmen, die sie in den von ihr bestimmten Angelegenheiten vertreten soll, wenn sie selbst nicht mehr entscheiden kann. Es besteht die Möglichkeit, die Vorsorgevollmacht im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis registrieren zu lassen. Tritt der Vorsorgefall ein (d.h. der Verlust der erforderlichen Geschäftsfähigkeit oder Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder Äußerungsfähigkeit), muss der Bevollmächtigte unter Vorlage eines ärztlichen Attests, aus welchem hervorgeht, dass der Vorsorgefall eingetreten ist, die Wirksamkeit der Vorsorgevollmacht registrieren lassen. Das Bestehen einer Vorsorgevollmacht erspart in der Regel die Bestellung eines Sachwalters.

Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger


Mit der Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger hat der Gesetzgeber eine Vertretungsbefugnis normiert, mit der es nächsten Angehörigen (Eltern, volljährigen Kindern, Ehegatten im gemeinsamen Haushalt und Lebensgefährten, die seit drei Jahren im gemeinsamen Haushalt leben – nicht jedoch Geschwistern) möglich ist, eine volljährige Person, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder geistigen Behinderung nicht mehr in der Lage ist, Geschäfte des täglichen Lebens selbst zu besorgen, und die dafür keine/n Sachwalterin oder Sachwalter und auch sonst keinen gesetzlichen oder gewillkürten Vertreter hat, zu vertreten. Die Vertretungsbefugnis des betreffenden nächsten Angehörigen muss für ihre Wirksamkeit von einem Notar im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis registriert werden. Voraussetzung für die Registrierung ist das Vorliegen einer Bescheinigung über das Naheverhältnis sowie eines ärztlichen Zeugnisses über die mangelnde Geschäftsfähigkeit oder Einsichts- und Urteilsfähigkeit der zu vertretenden Person.


Bei der Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger handelt es sich um eine gesetzliche Vertretung, beschränkt auf die Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens oder zur Deckung des Pflegebedarfs, insbesondere auf die Organisation von Pflege und Betreuung, sowie auf die Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Titel des Alters, der Krankheit, der Behinderung oder Armut (z.B. sozialversicherungsrechtliche Ansprüche aller Art, Ansprüche auf Gebührenbefreiungen und andere Begünstigungen). Über laufende Einkünfte und pflegebezogene Leistungen dürfen vertretungsbefugte Angehörige verfügen, soweit dies zur Besorgung der Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, der ordentlichen Führung des Haushalts und der Pflege erforderlich ist.